Umziehen für den Job? - Ja , Nein, Jaein
Bleiben oder gehen, diese Frage stellt sich früher oder später vielen Menschen. Sei es um auf der Karriereleiter weiter voran zu kommen, oder um der Arbeitslosigkeit zu entfliehen.
Laut einer EU Studie (Quelle: StandardAt.de) sind die Europäer jedoch weniger Mobilitätsbegeistert, als oftmals angenommen. Die meisten würden eher einen langen Pendelweg in Kauf nehmen, als ihre Umgebung zu wechseln, nämlich mehr als zwei Drittel laut der repräsentativen Umfrage.
Dabei lässt sich ein Unterschied zwischen den unterschiedlichen sozialen Gruppen feststellen. Am flexibelsten sind demnach junge Männer mit einem akademischen Hintergrund, die in einem internationalen Unternehmen arbeiten. In Deutschland sind es aber auch viele Frauen, die vor allem aus den neuen Bundesländern gen Westen ziehen.
Mobilität kann ganz unterschiedlich aussehen. 49% der Europäer nehmen einen Pendelweg von zwei Stunden zu ihrer Arbeitsstelle in Kauf, 14% ziehen innerhalb ihres Heimatlandes um und 4% ziehen sogar ins Ausland.
Menschen, die sich flexibel zeigen kommunizieren Abenteuerlust, Motivation und Elan. Ein Umzug birgt viele Chancen, wie die Möglichkeit von vorne zu beginnen, neue Erfahrungen zu sammeln und sich einer Herausforderung zu stellen. Auf der anderen Waagschale liegen dann Heimatverbundenheit, alte Freunde, Familie und der Partner.
Während Männer bei einer Fernbeziehung von den häuslichen Pflichten entbunden sind, lastet auf den Frauen nicht selten die alleinige Verantwortung für Kinder und Haushalt. Umgekehrt drohen dem abwesenden Partner Entfremdung von der Familie.
Ob man bleibt, oder geht hängt von vielen Faktoren ab. Je jünger, besser gebildet und kleiner der Haushalt, desto wahrscheinlicher ist ein Umzug. Der Umzug für den Job birgt Chancen, fordert aber seinen Tribut.
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Quellen:
http://derstandard.at/?url=/?id=1224255977855%26sap=2%26_pid=11020007
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,190220,00.html